Familie Portmann

Wir, die Familie Portmann heisst Sie auf dem Hofgut Spittel herzlich willkommen.

Im Familienbetrieb sind Betriebsleiter Hans und Sohn Thomas vor allem für den Landwirtschaftsbetrieb zuständig, während Trudi mit Leidenschaft die Gäste betreut.

Ihr steht Sohn Daniel, der Koch wenn nötig bei und bei grösseren Anlässen packen auch Marcel und Hans tatkräftig mit an.

Mit grossem Spass spielt Lia mit unseren kleinen Gästen, wenn sie beim Götti auf dem Hof ist.

Familie Portmann

Unser Betrieb

Kühe

Im neuen Boxenlaufstall halten wir 30 Milchkühe und ca. 30 Stück Jungvieh nach den Richtlinien von IP Suisse.Im Sommer wird während 3 Monaten auf der hofeigenen Sömmerung gemolken.

Das Mästen von Schweine (Labelproduktion für Coop Naturafarm) ist ein weiterer Betriebszweig.

Waldbau

Der Waldbau ist ein wichtiger Bestandteil unseres Betriebes. Er liefert Nutz – und Energieholz.

Gerne nehmen wir Ihre Brennholzbestellung entgegen und liefern im Umkreis von 15km.

Gänse

Ca. Ende April werden wir wieder junge Kücken einstallen.

 

Geschichte zum Hofgut Spittel-Neunbrunnen

Hofgut Spittel Neubrunnen

Im Jahre 1986 haben wir Hans und Trudi Portmann aus dem luzernischen Escholzmatt-Marbach stammend das Hofgut Spittel von der Schiffsrederei Panalpina Neptun AG aus Basel käuflich erworben.

Die 110ha. große Liegenschaft im Baselbieter Jura ist topografisch ähnlich wie unsere angestammte Liegenschaft im Entlebuch, welche wir verkauften. Aus unserer Hofchronik entnehmen wir, dass der Name Spittel, von Spitthal oder Hospiz an der ältesten und einzigen Zufahrtstrasse von Basel her ins Mittelland kommt.

Hier sei eine Kapelle mit Friedhof gestanden, was die noch heute ersichtlichen Säulen im Altbau beweisen. Auch deuteten archäologische Ausgrabungen daraufhin, dass Funde von einem Friedhof gemacht worden seien. Diese Bauweise habe ihre Entstehung im 12. Jahrhundert.

Neubrunnen

Fest steht, dass der Spitthal, wie er früher genannt wurde, noch vor dem Kloster Schönthal und dem Dorfe Langenbruck, welche im Jahre 1130 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird.

Die ältesten am Wohnhaus ersichtliche Jahreszahlen 1578 und 1595 deuten auf mehrere Umbauten hin.

Im Staatsarchiv ist 1692 eine handschriftliche Urkunde mit Siegel von Frau Anna Renggli, dass sie ein Alpgut verkauft habe(Spittelweid heute zur Liegenschaft Humbel gehörend). Später wurde die Liegenschaft von den Gebrüdern Jenni während 31 Jahren bewirtschaftet. Im Jahre 1890 ging die Liegenschaft an Ludwig Burkhard – Heussler aus Basel. Bei zunehmender Vergrößerung der Besitzerfamilie wurde ein Stöckli gebaut.

Neunbrunnen

Der Neunbrunnen liegt von Waldenburg herkommend auf der rechten Seite unter der Blisteinfluh. Der Name Neunbrunnen kommt von der Quelle die in einer Höhle zuoberst auf dem Grundstück unter der Blisteinfluh entspringt und bei Regen Wasser aus 9 Löchern fließt.

Früher waren dies drei Alpgüter, (daher auch die drei Scheunen, eine beim Neunbrunnenhof, Laufstall beim Güllensilo, heutiger Sommerweidestall).

Im Jahre 1861 gingen die drei Alpgüter in den Besitz von Landrat Bider und Oberrichter Dettwiler von Langenbruck über. 1880 wurde der ganze Besitz für Fr. 120 000.00 Fr. an Ludwig Burkard- Heusler aus Basel verkauft. Durch ihn wurde das stattliche Herrenhaus renoviert und vergrössert. Bereits 1929 hatte der Neunbrunnen elektrisches Licht. 1944 verkauften die Familie Burkhard die beiden Güter Spittel und Neunbrunnen an die Stiftung zugunsten des Schiffspersonals der Schweizerischen Rederei AG in Basel.

Nach dem Kauf der Schiffsrederei der beiden Liegenschaften

Auf dem Hof Spittel wurde das Stöckli abgerissen und 1945 ein Verwaltergebäude am Altbau angebaut. Ein großzügiger Bau war nötig, damit die Verwalterfamilie mit mehreren Angestellten die Liegenschaft bewirtschaften konnte.

Als nach dem Krieg die Rheinschifffahrt nicht mehr florierte, wurden mehrere Matrosen und Schiffsjungen auf dem Spittel einquartiert. Es wurden Waldwege errichtet, Holzschläge ausgeführt, ja sogar in den steiler Lage Ackerbau betrieben.

Es dauerte nicht allzu lange, bis sich die jungen Leute, aus Basel kommend im Waldenburgertal heimisch fühlten und manche Eltern versuchten (wie man uns erzählt) ihre Töchter vor den “ Schifflibuebe „ zu schützen.

Im Neunbrunnen wurde das Herrenhaus abgerissen, nur eine kleine 2 Zimmerferienwohnung steht noch.

Später wurde der Spittel dann verpachtet und 1986 haben wir dann als junges Ehepaar diesen Hof käuflich erworben. In der Zwischenzeit hat sich einiges verändert und ein Generationenwechsel steht schon bald wieder an.

Falls Sie nähere Informationen möchten, dürfen Sie gerne einen Blick in unsere Hofchronik werfen und wer weiß, vielleicht wird sie auch bald wieder neu ergänzt.

Umbau und Erweiterung von Bed and Breakfast

Bald ist es soweit;

die neuen Zimmer und der Gästeaufenthaltsraum können bezogen werden.

  Je nach Bauverlauf gedenken wir so ab Ostern in der neuen Wohnung sie begrüssen zu dürfen.

Wir bieten Ihnen

  • ein Einzelzimmer mit Dusche/ WC  Fr.78.00 (inkl. Frühstück) Fr. 98.00 Halbpension
  • zwei Doppelzimmer mit grossräumigem Etagebadezimmer Fr. 120.00 (inkl. Frühstück)

Einzelbelegung Fr.70.00 Halbpension + Fr. 20.00 pro Pers.

  • Zimmer2 kann auch als Familienzimmer gebucht werden(zusätzliches Zimmer mit 2 Betten und 1 Chiccobabybett, Wickelkomode, Spielecke pausch. Fr.150.00
  • heimeliger Gästeaufenthaltsraum mit Zugang zur Laube.

Jedes Zimmer verfügt über gratis Wlan und Fachbildschirm