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Familie(n) Portmann

Wir, die Familien Portmann, heissen Sie auf unserer Homepage des Hofguts Spittel herzlich willkommen.

Hans und Trudi Portmann leben seit 1986 auf dem Hofgut Spittel (siehe auch "Geschichte zum Hofgut Spittel-Neunbrunnen"). Sie haben vier erwachsene Söhne und fünf Enkelkinder.

Der Generationenwechsel hat im 2017 stattgefunden. Hans  und Trudi haben den landwirtschaftlichen Betrieb ihrem Sohn Thomas übergeben, der zusammen mit seiner Frau Regula und der gemeinsamen Tochter Ella den Hof nun führt. Hans unterstützt in weiterhin tatkräftig.

Trudi betreut mit grosser Leidenschaft die Gäste. Mit «Bed & Beakfast», dem Hofbeizli und dem «Schlafen im Stroh» bietet sie ein vielfältiges Angebot. Selbstverständlich wird sie bei Grossanlässen von Hans und ihren Söhnen mit Schwiegertöchern aktiv unterstützt.

Unser Betrieb

Kühe im Laufstall
Holzsterlager
Pferd und Ponys mit zwei Kälbchen auf der Weide
Die Mastschweine im Auslauf
Gänse beim Mittagsschläfchen
Auslaufhaltung der Truten

Geschichte zum Hofgut Spittel-Neunbrunnen

Hofgut Spittel Neubrunnen

Im Jahre 1986 haben wir, Hans und Trudi Portmann (aus dem luzernischen Escholzmatt-Marbach stammend) das Hofgut Spittel von der Schiffsrederei Panalpina Neptun AG aus Basel käuflich erworben.

Die 110ha große Liegenschaft im Baselbieter Jura ist topografisch ähnlich wie die angestammte Liegenschaft im Entlebuch, welche verkauft wurde. Aus unserer Hofchronik entnehmen wir, dass der Name Spittel, von Spitthal oder Hospiz, an der ältesten und einzigen Zufahrtstrasse von Basel her ins Mittelland kommt.

Hier sei eine Kapelle mit Friedhof gestanden, was die noch heute ersichtlichen Säulen im Altbau beweisen. Auch deuteten archäologische Ausgrabungen darauf hin, dass Funde von einem Friedhof gemacht worden seien. Diese Bauweise habe ihre Entstehung im 12. Jahrhundert.

Neubrunnen

Fest steht, dass der Spitthal, wie er früher genannt wurde, noch vor dem Kloster Schönthal und dem Dorfe Langenbruck, im Jahre 1130 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird.

Die ältesten am Wohnhaus ersichtliche Jahreszahlen 1578 und 1595 deuten auf mehrere Umbauten hin.

Im Staatsarchiv ist 1692 eine handschriftliche Urkunde von 1692 mit Siegel von Frau Anna Renggli abgelegt, worin festgehalten wird, dass sie dazumal ein Alpgut verkauft habe (Spittelweid; heute zur Liegenschaft Humbel gehörend). Später wurde die Liegenschaft von den Gebrüdern Jenni während 31 Jahren bewirtschaftet. Im Jahre 1890 ging die Liegenschaft an Ludwig Burkhard–Heussler aus Basel über. Bei zunehmender Vergrößerung der Besitzerfamilie wurde ein Stöckli gebaut.

Neunbrunnen

Der Neunbrunnen liegt von Waldenburg her kommend auf der rechten Seite unter der Blisteinfluh. Der Name Neunbrunnen kommt von der Quelle die in einer Höhle zuoberst auf dem Grundstück unter der Blisteinfluh entspringt. Bei Regen fliesst Wasser aus 9 Löchern.

Früher waren dies drei Alpgüter - daher auch die drei Scheunen (eine beim Neunbrunnenhof, der Laufstall beim Güllensilo und die heutige Sommerweidehütte).

Im Jahre 1861 gingen die drei Alpgüter in den Besitz von Landrat Bider und Oberrichter Dettwiler von Langenbruck über. 1880 wurde der ganze Besitz für Fr. 120 000.00 an Ludwig Burkard-Heusler aus Basel verkauft. Durch ihn wurde das stattliche Herrenhaus renoviert und vergrössert. Bereits 1929 hatte der Neunbrunnen elektrisches Licht. 1944 verkaufte die Familie Burkhard die beiden Güter Spittel und Neunbrunnen an die Stiftung zugunsten des Schiffspersonals der Schweizerischen Rederei AG in Basel.

Nach dem Kauf der Schiffsrederei der beiden Liegenschaften

Auf dem Hof Spittel wurde das Stöckli abgerissen und 1945 ein Verwaltergebäude am Altbau angebaut. Ein großzügiger Bau war nötig, damit die Verwalterfamilie mit mehreren Angestellten die Liegenschaft bewirtschaften konnte.

Als nach dem Krieg die Rheinschifffahrt nicht mehr florierte, wurden mehrere Matrosen und Schiffsjungen auf dem Spittel einquartiert. Es wurden Waldwege errichtet, Holzschläge ausgeführt, ja sogar in den steiler Lage Ackerbau betrieben.

Es dauerte nicht all zu lange bis sich die jungen Leute aus Basel kommend im Waldenburgertal heimisch fühlten und manche Eltern versuchten (wie man uns erzählt) ihre Töchter vor den “ Schifflibuebe„ zu schützen.

Im Neunbrunnen wurde das Herrenhaus abgerissen, nur eine kleine 2 Zimmerferienwohnung steht noch.

Später wurde der Spittel verpachtet und 1986 haben Trudi und Hans als junges Ehepaar diesen Hof käuflich erworben. In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert.

Falls Sie nähere Informationen möchten, dürfen Sie gerne einen Blick in unsere Hofchronik werfen und wer weiß, vielleicht wird sie auch bald wieder neu ergänzt.