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Familie(n) Portmann Hofgut Spittel in Langenbruck

Trudi und Hans Portmann leben seit über 30 Jahren auf dem Spittel und haben den Hof im Jahr 2017 ihrem ältesten Sohn Thomas übergeben. Hans unterstützt ihn weiterhin tatkräftig. An einem freien Tag steigt Hans gerne auf seinen Töff.

Auch Trudi hilft gerne auf dem Hof mit. Ihre Hauptaufgabe liegt aber darin, ihre Gäste glücklich zu machen. Mit viel Engagement und Herzblut dekoriert Sie die Tische für einen speziellen Anlass, bereitet feine Mahlzeiten mit regionalen Produkten zu oder überrascht ihre Gäste mit wunderschönen Gästezimmern. Neben drei Aushilfen kann Trudi auch auf ihre Familie zählen, die sie bei Grossanlässen unterstützen.

Trudi und Hans sind stolze Grosseltern von 6 Enkelkindern, welche ihnen viel Freude bereiten.

Möchten Sie "Schlafen im Stroh" erleben oder doch lieber im gemütlichen Gästezimmer übernachten? Möchten Sie Ihren Geburtstag im Hofbeizli feiern und ein feines Essen geniessen? Möchten Sie die Natur geniessen, die Arbeiten auf dem Hof mitverfolgen und dabei vom Alltag abschalten können? Dann sind Sie bei Trudi und Hans genau richtig!

Wenden Sie sich für Fragen zu «Bed & Beakfast», dem Hofbeizli und dem «Schlafen im Stroh» an Trudi Portmann. Wir freuen uns über Ihre Kontakaufnahme!

 

Regula und Thomas Portmann sind stolze Eltern ihrer beiden Töchtern Ella und Larina. Seit 2017 hat Thomas den Hof von seinen Eltern übernommen. Sein Vater Hans unterstützt ihn weiterhin tatkräftig.

Thomas ist mit Leib und Seele Bauer und darf sich "dipl. Meisterlandwirt" nennen. Regula geniesst ihre Rolle als Mutter und hilft soweit es geht auf dem Hof mit. Ihre Leidenschaft gilt dem Reiten, was sie gerne tut, wenn es die Zeit zu lässt.

Die Weidegänse, die man beim Vorbeifahren im Bach plantschen sieht oder die Truten, welche den Freilauft geniessen, sind längst ein Markenzeichen des Hofes geworden. Der Direktverkauf von Trutenfleisch sowie die Bestellung von "Weihnachtsgänsen" sind sehr beliebt.

Sie lieben ihre Tiere und achten auf eine tiergerechte Haltung. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Sie!

Trudi und Hans Portmann
Thomas mit Larina und Regula mit Ella

Unser Betrieb

Kühe im Laufstall

30 Milchkühe der Rasse SF (Swiss Fleckvieh) sowie ungefähr 30 Jungtiere sind auf unserem Betrieb zu Hause. Wir produzieren Industriemilch an die Emmi und die Elsa.

Seit 2004 besteht der Freilaufstall. Der Betrieb umfasst 40 ha Land, wovon die Hälfte als Weide genutzt wird und die andere Hälfte aus Wiesen zur Futterherstellung dient.

Pferd und Ponys mit zwei Kälbchen auf der Weid

Sirano ist ein Schweizer Warmblutwallach und bestreitet mit Regula Dressur- und Springturniere.

Seine Freundin Sina ist die weisse Mini-Shettlandpony-Stute.

Brennholz

Zum landwirtschaftlichen Betrieb gehören rund 70 ha Wald. Dieser wird von uns nachhaltig bewirtschaftet und liefert Brennholz, Energieholz und Stammholz.

Gerne beliefern wir Sie mit Brennholz (Hofprodukte).

Die Mastschweine im Auslauf

Der Schweinestall verfügt über 65 Plätze für Mastschweine. Diese werden nach dem Coop Naturafarm Label (CNF) gehalten und gefüttert.

Die Schweine geniessen ein Strohbett und freier Zugang zum Auslauf. Es finden jährliche Kontrollen durch den Tierarzt statt.

Gänse beim Mittagsschläfchen

60-70 Weidegänse werden bei uns jährlich grossgezogen. Sie kommen als 6-wöchige Küken zu uns und geniessen den täglichen Weidegang und Zugang zu Bademöglichkeiten.

Die Gänse verkaufen wir als Martinsgans (Gänsebraten am 11.11.) oder als traditionelle Weihnachtsgans.

Gerne nehmen wir Ihre Bestellung entgegen (Hofprodukte).

Auslaufhaltung der Truten

Die Truten (Hühner und Hähne) kommen 6-wöchig zu uns. 60-70 sind es an der Zahl, die einen grosszügigen Stall mit Auslauf geniessen.

Im Herbst erreichen Sie ihr Schlachtgewicht. Die Tiere werden dann zu Hackfleisch, Geschnetzeltes, Bratwürste, Brust, Filet und Plätzli verarbeitet. Wir verkaufen das Fleisch frisch an zwei Verkaufstagen.

Bestellungen nehmen wir gerne unter "Hofprodukte" entgegen.

Geschichte zum Hofgut Spittel-Neunbrunnen

Hofgut Spittel Neubrunnen

Im Jahre 1986 haben wir, Hans und Trudi Portmann (aus dem luzernischen Escholzmatt-Marbach stammend) das Hofgut Spittel von der Schiffsrederei Panalpina Neptun AG aus Basel käuflich erworben.

Die 110ha große Liegenschaft im Baselbieter Jura ist topografisch ähnlich wie die angestammte Liegenschaft im Entlebuch, welche verkauft wurde. Aus unserer Hofchronik entnehmen wir, dass der Name Spittel, von Spitthal oder Hospiz, an der ältesten und einzigen Zufahrtstrasse von Basel her ins Mittelland kommt.

Hier sei eine Kapelle mit Friedhof gestanden, was die noch heute ersichtlichen Säulen im Altbau beweisen. Auch deuteten archäologische Ausgrabungen darauf hin, dass Funde von einem Friedhof gemacht worden seien. Diese Bauweise habe ihre Entstehung im 12. Jahrhundert.

Neubrunnen

Fest steht, dass der Spitthal, wie er früher genannt wurde, noch vor dem Kloster Schönthal und dem Dorfe Langenbruck, im Jahre 1130 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird.

Die ältesten am Wohnhaus ersichtliche Jahreszahlen 1578 und 1595 deuten auf mehrere Umbauten hin.

Im Staatsarchiv ist 1692 eine handschriftliche Urkunde von 1692 mit Siegel von Frau Anna Renggli abgelegt, worin festgehalten wird, dass sie dazumal ein Alpgut verkauft habe (Spittelweid; heute zur Liegenschaft Humbel gehörend). Später wurde die Liegenschaft von den Gebrüdern Jenni während 31 Jahren bewirtschaftet. Im Jahre 1890 ging die Liegenschaft an Ludwig Burkhard–Heussler aus Basel über. Bei zunehmender Vergrößerung der Besitzerfamilie wurde ein Stöckli gebaut.

Neunbrunnen

Der Neunbrunnen liegt von Waldenburg her kommend auf der rechten Seite unter der Blisteinfluh. Der Name Neunbrunnen kommt von der Quelle die in einer Höhle zuoberst auf dem Grundstück unter der Blisteinfluh entspringt. Bei Regen fliesst Wasser aus 9 Löchern.

Früher waren dies drei Alpgüter - daher auch die drei Scheunen (eine beim Neunbrunnenhof, der Laufstall beim Güllensilo und die heutige Sommerweidehütte).

Im Jahre 1861 gingen die drei Alpgüter in den Besitz von Landrat Bider und Oberrichter Dettwiler von Langenbruck über. 1880 wurde der ganze Besitz für Fr. 120 000.00 an Ludwig Burkard-Heusler aus Basel verkauft. Durch ihn wurde das stattliche Herrenhaus renoviert und vergrössert. Bereits 1929 hatte der Neunbrunnen elektrisches Licht. 1944 verkaufte die Familie Burkhard die beiden Güter Spittel und Neunbrunnen an die Stiftung zugunsten des Schiffspersonals der Schweizerischen Rederei AG in Basel.

Nach dem Kauf der Schiffsrederei der beiden Liegenschaften

Auf dem Hof Spittel wurde das Stöckli abgerissen und 1945 ein Verwaltergebäude am Altbau angebaut. Ein großzügiger Bau war nötig, damit die Verwalterfamilie mit mehreren Angestellten die Liegenschaft bewirtschaften konnte.

Als nach dem Krieg die Rheinschifffahrt nicht mehr florierte, wurden mehrere Matrosen und Schiffsjungen auf dem Spittel einquartiert. Es wurden Waldwege errichtet, Holzschläge ausgeführt, ja sogar in den steiler Lage Ackerbau betrieben.

Es dauerte nicht all zu lange bis sich die jungen Leute aus Basel kommend im Waldenburgertal heimisch fühlten und manche Eltern versuchten (wie man uns erzählt) ihre Töchter vor den “ Schifflibuebe„ zu schützen.

Im Neunbrunnen wurde das Herrenhaus abgerissen, nur eine kleine 2 Zimmerferienwohnung steht noch.

Später wurde der Spittel verpachtet und 1986 haben Trudi und Hans als junges Ehepaar diesen Hof käuflich erworben. In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert.

Falls Sie nähere Informationen möchten, dürfen Sie gerne einen Blick in unsere Hofchronik werfen und wer weiß, vielleicht wird sie auch bald wieder neu ergänzt.